Arthur Machen war ein walisischer Autor, der von 1863 bis 1947 gelebt hat. Er gilt als ein Geheimtipp der Horror-Literatur und ich hatte den Namen noch nie gehört – bis ich den Beitrag im Blog von Lena Riess gelesen habe, in dem sein Werk "Die drei Häscher" vorgestellt wird. Danke dafür, das macht neugierig.
Der Roman "Brooklyn soll mein Name sein" von Eduardo Lago ist eines dieser Bücher, die schon sehr lange ungelesen bei mir im Regal stehen. Nach der Rezension im Blog schiefgelesen könnte sich das bald ändern. Bloggerin Marion Rave schreibt darin: "Es ist kein Pageturner, sondern eine fortwährende Suchbewegung durch ein paar wilde Jahrzehnte, eine fast mythische Stadt und ein außergewöhnliches Leben. Der Roman erzählt vom Bürgerkrieg in Spanien, von der Literaturszene in New York und von der Komplexität des Erzählens an sich. (...) Ein manchmal sperriger, außergewöhnlich konstruierter Roman, der alle Anstrengungen wert ist."
"Familienromane wie diese sind es, die in hundert Jahren mehr über das Heute verraten als die Geschichtsbücher." So urteilt Blogger Stefan Härtel in seinem Blog Bookster HRO über den Roman "Wir könnten alles sein" von Jami Attenberg. Eine kurze, perfekt auf den Punkt gebrachte Buchbesprechung, sehr lesenswert.
Und in meinem eigenen Blog Kaffeehaussitzer schreibe ich über das Gefühl, in einer Zeitschleife festzustecken. Auslöser war der Fund einer Tageszeitung aus dem Jahr 1968, deren Texte fast exakt so klingen wie die Nachrichten unserer Zeit. Faszinierend und erschreckend zugleich.