Dokumentarfilm mit Sandra Hüller

Ingeborg Bachmann: „Intellektuelle Einsamkeit“

23. Juni 2026
Nicola Bardola

Der Film „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ startet zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin am 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos – mit einer Top-Besetzung:  Sandra Hüller als Ingeborg Bachmann. Ein Interview mit der Regisseurin Regina Schilling.

Sandra Hüller sitzt rauchend auf einem mit Büchern übersäten Sofa

Sandra Hüller in einer Filmszene

Ingeborg Bachmann wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Schauspielerin Sandra Hüller und die Regisseurin Regina Schilling nähern sich ihr mit einer poetischen Spurensuche: improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigene Texten bilden eine Collage des Lebens Ingeborg Bachmanns an einem imaginären Tag. Der Film durchmisst die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe  47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischenöffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

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