Der Wolfgang-Koeppen-Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre am 23. Juni für ein literarisches Wirken vergeben, das in ähnlicher Weise wie das Werk Wolfgang Koeppens dem unvollendeten Projekt der literarischen Moderne verbunden, seiner Zeitgenossenschaft eingedenk bleibt und nicht zuletzt in seiner sozialen Sensibilität dem Werk Koeppens vergleichbar ist. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird nicht von einer Jury vergeben, sondern die letzte Preisträgerin bzw. der letzte Preisträger schlägt den Nachfolgenden vor.
Der Wolfgang-Koeppen-Preis wurde bisher verliehen an: †Richard Anders (1998), Thomas Lehr (2000), Susanne Riedel (2002), †Ludwig Fels (2004), Bartholomäus Grill (2006), Sibylle Berg (2008), Joachim Lottmann (2010), Anna Katharina Hahn (2012), Karl-Heinz Ott (2014), Thomas Hettche (2016), Christoph Peters (2018), Marcus Braun (2020), Christian Kracht (2022) und Madame Nielsen (2024).