"Fünf, sechs, sieben, acht" (DuMont; ET: 16. Juni) lautet der neue Roman von Ewald Arenz, in dem er sich mit dem Thema Älterwerden beschäftigt. Er beginnt auf Platz 1 bei der Belletristik Hardcover. Der 60-jährige Anton ist ein Stepptänzer und Choreograf an einer Theaterbühne – nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Doch die neue Intendantin besetzt den Posten neu, ausgerechnet mit seiner Tochter Emma. Die Umbesetzung erzeugt das Gefühl des Älterwerdens in ihm. Zeit, Lebensbilanz zu ziehen. Er erinnert sich an seine große Liebe Jo, die damals spurlos verschwunden war. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt? Emma findet heraus, das Jo in Irland lebt. Gemeinsam mit Anton macht sie sich auf die Reise.
Dabei treibe er den Konflikt zwischen Vater und Tochter bis zum Äußersten, schreibt Jörg Magenau in seiner Kritik auf Deutschlandfunk Kultur. Arenz erzeuge eine emotionale Anteilnahme und schaffe lebensnahe, glaubwürdige Figuren. Und die Kritik spoilert: "Ein ergreifendes wunderschönes Happy End gibt es auch."
DuMont hat mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren ordentlich vorgesorgt. Bislang sind 60.000 davon ausgeliefert, teilen die Kölner auf Anfrage mit. Es gab einige PR- und Webemaßnahmen. Und der Autor versuche, neben seiner Lehrtätigkeit, so viele Lesungstermine wie möglich zu machen. Insgesamt sind bisher neun Bücher von Arenz bei DuMont erschienen. Sechs davon als Neuerscheinungen. Die Gesamtauflage über alle Ausgabeformen liege bei 2.225.000 Exemplaren.
Und der Verlag hat eine weitere Nummer 1, beim Sachbuch Hardcover: "Dear Britain" (ET: 12. Mai) von Annette Dittert ist die sechste Woche in den Charts und mit einer Ausnahme (Platz 2 in KW 23) immer ganz vorn gestanden. Die verkaufte Auflage beträgt laut Verlag mittlerweile 70.000 Exemplare, eine fünfte Auflage sei geplant. Für ein Sachbuch hatte man von Beginn an gute Vormerker, "was uns sehr gefreut hat, da der Buchhandel das Potenzial des Titels gesehen hat". Sehr gut sei angekommen, dass die Autorin für Lesungen zur Verfügung stand, die überall schnell ausgebucht waren, und man früh mit Presseterminen arbeiten konnte.