Jury ist bestimmt

Spiegel Buchpreis geht in zweite Runde – neu ist ein Preisgeld

23. Juni 2026
Redaktion Börsenblatt

Nach der Premiere im vorigen Jahr, geht es weiter mit dem Spiegel Buchpreis. Für die Ausgabe 2026 ist die sechsköpfige Jury besetzt und es gibt erstmals ein Preisgeld.

Porträtfotos der sechs Jury-Mitglieder

Die Jury des Spiegel Buchpreis (von links oben im Uhrzeigersinn): Lena Brasch, Arno Frank, Eva Horn, Enrico Ippolito, Andrea Petković, Xaver von Cranach

Der "Spiegel" vergibt zum zweiten Mal den Spiegel Buchpreis. Ausgezeichnet werden herausragende belletristische Werke, die in diesem Jahr auf Deutsch erscheinen. Berücksichtigt werden dabei sowohl deutschsprachige Originalausgaben als auch Übersetzungen internationaler Autorinnen und Autoren. 

Neu ist ein Preisgeld

Dirk Kurbjuweit, Chefredakteur des Spiegel, sagt in der Presseinformation: "Literatur bleibt für den Spiegel eines der wichtigsten Themenfelder, auch weil sich die Leserinnen und Leser von Romanen besonders intensiv mit Menschen und dem Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft auseinandersetzen. Ich freue mich deshalb sehr auf die zweite Runde des Spiegel Buchpreises, mit einer neuen Jury und einem Preisgeld von 10.000 Euro." Bei der Premiere im vorigen Jahr war die Auszeichnung noch undotiert.

Das ist die Jury 2026:

Die Entscheidung über den Spiegel Buchpreis 2026 obliegt einer sechsköpfigen renommierten Jury:

  • Lena Brasch, Theaterautorin und -regisseurin, 
  • Arno Frank, Kulturressort des Spiegel
  • Eva Horn, Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien,
  • Enrico Ippolito, Kulturressort des Spiegel,
  • Andrea Petković, Schriftstellerin, Moderatorin und ehemalige Tennisspielerin
  • Xaver von Cranach, Kulturressort des Spiegel

So geht es weiter:

Die Jury bestimmt bis zum Herbst eine Auswahl von 20 nominierten Büchern. Der siegreiche Titel wird im Rahmen einer Preisverleihung am Abend des 16. November bekannt gegeben.  

Den ersten Spiegel Buchpreis erhielt 2025 die US-amerikanische Autorin Rachel Kushner für ihren Roman "See der Schöpfung" in der Übersetzung von Bettina Abarbanell (Rowohlt).

Der Spiegel Buchpreis 2026 wird unterstützt von den Partnern genialokal.de und Media Control.