In der Vergangenheit hat sich das crossmediale Börsenblatt-Angebot vorrangig über Werbung finanziert. Trotz eines kontinuierlichen Reichweitenzuwachses und steigender Umsätze bei den digitalen Werbeplätzen können die Online-Erlöse den Negativtrend bei den Erlösen für Handelsmarketing in der gedruckten Ausgabe nicht ausgleichen. Parallel stagnieren die Vertriebserlöse.
Um der daraus resultierenden Finanzierungslücke entgegenzuwirken, hat MVB weitreichende Maßnahmen zur Kostenreduzierung umgesetzt – dazu zählt auch die 2024 erfolgte Umstellung auf die zweiwöchentliche Erscheinungsweise der gedruckten Börsenblatt-Ausgabe. Den erreichten Einsparungen stehen die dauerhaft niedrigeren Anzeigenerlöse sowie fortlaufend steigende Allgemeinkosten gegenüber. Vor diesem Hintergrund ist das bisherige Finanzierungsmodell nicht mehr haltbar.