„Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“: Davon handelt Ronen Steinkes neues Buch bei Piper. Die IG Meinungsfreiheit des Börsenvereins hatte den Autor zum Podiumsgespräch auf der Leipziger Buchmesse eingeladen, der Andrang war riesig – wohl auch aus aktuellem Anlass.
Im Gespräch mit Helga Frese-Resch, Co-Sprecherin der IG Meinungsfreiheit und stellvertretende KiWi-Verlegerin, stellte Steinke die Analysen und Thesen seines Buches vor. Auch wenn der Buchhandlungspreis darin nicht vorkommt - auf dem Messepodium führte kein Weg an dem Thema vorbei.
Das Vorgehen gegen die drei Buchläden in Berlin, Göttingen und Bremen sei in vielerlei Hinsicht schädlich, so Steinke, der vor der sprichwörtlichen Schere im Kopf warnte - etwa bei der Frage, welche Bücher man vor der nächsten Bewerbung ins Schaufenster stelle. Fazit von Helga Frese-Resch, nach knapp einstündiger Diskussion: "Aufpassen! Es ist unser aller Aufgabe, darauf zu achten, dass der Meinungskorridor nicht immer kleiner wird."
Danach blieb Zeit für ein kurzes Interview mit dem Börsenblatt.