Es kommen existenzielle Sorgen hinzu: Das BAföG bleibt aus, Jojo kann die Miete nicht mehr zahlen, die Angst vor dem sozialen Absturz wächst – und mit ihr eine Sprachlosigkeit, die zutiefst einsam macht.
Wie gelingt es, sich dem Leben und den Menschen um uns zu öffnen, wenn die Angst vor Zurückweisung groß ist? Was hilft dabei, Vertrauen zu fassen, wenn uns frühere Verletzungen noch nachhängen?
Als die Not am größten ist, beginnt Jojo zu erzählen. Mit virtuoser Beiläufigkeit gelingt es Böhm, den Zauber des Moments einzufangen, in dem innere Blockaden sich lösen, Scham, Schuld und Selbstvorwürfe einen Ausdruck finden – und endlich eine Zukunft möglich wird.