"Lernhilfen müssen zum Schulbuch passen"
Wie läuft das Geschäft mit Lernhilfen? Und: Welche Titel sind im Sortiment gefragt? Die Antworten aus dem Buchhandel fallen dazu sehr unterschiedlich aus.
Wie läuft das Geschäft mit Lernhilfen? Und: Welche Titel sind im Sortiment gefragt? Die Antworten aus dem Buchhandel fallen dazu sehr unterschiedlich aus.
Die Nachfrage hat insgesamt nachgelassen, wohl auch wegen der Angebote im Internet. Wir haben auch keine Lernhilfen mehr auf Lager, sondern bestellen diese auf Kundenwunsch. Die Kund:innen wissen da meist sehr genau, was sie wollen. Gefragt sind Lernhilfen, die genau zum verwendeten Schulbuch passen. Gekauft werden diese vor allem von den Eltern – bei Schülern aller Klassenstufen. Gekauft wird in der Regel zum Beginn des Schuljahres. Dazu kommen vor den Ferien Titel, die Lerninhalte spielerisch vermitteln – und Lernhilfen als Prüfungsvorbereitung, etwa auf das Abitur.
Marielle Krammel
Gabriele van Wahden
Bei uns sind die Lernhilfen wie Klassenarbeitstrainer oder Grammatik- und Vokabeltrainer gefragt, die direkt an die im Unterricht verwendeten Schulbücher gekoppelt sind. Oft stehen solche Titel bei den Gesamt- und Sekundarschulen auch direkt auf dem Elternzettel. Da hatten wir im Vorjahr einen leichten Zuwachs. Angesagt sind hier zum Beispiel Titel von Hauschka, die eine spielerische Komponente gut mit der Lernkomponente verbinden. Klassiker wie Duden oder Klett werden dagegen weniger gekauft. In der Grundschule gibt es kaum Nachfrage, die Hauptzielgruppe von Lernhilfen ist in den 5. bis 8. Klassen zu finden. Hinzu kommen Lernhilfen, mit denen sich Schüler auf Prüfungen wie die Mittlere Reife oder das Abi vorbereiten können – beispielsweise von Klett und Cornelsen.
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