Folienverzicht

Mehr beschädigte Bücher

13. Dezember 2021
von Nils Kahlefendt

Der Buchhandel sieht sich zunehmend mit beschädigten Büchern konfrontiert – eine Folge des Folienverzichts? Verlage, Buchhandlungen und Logistiker über Zwänge und Stellschrauben. 
 

Zu remittieren: Matthias J. Marissal und seine Mitarbeiterinnen in Anklam, Greifswald und Hamburg müssen täglich beschädigte Ware aussortieren.

Als Matthias J. Marissal während seiner Ausbildung bei Chris­tian Kaiser am Münchner Marienplatz ein Praktikum im Callwey Verlag absolvierte, wurde ihm auch das »Bauen« von Paletten beigebracht: »Der Mann, bei dem ich das gelernt habe, war ein absoluter Könner.« Heute ist Marissal, der in Hamburg Bücher am Rathaus in vierter Generation führt, 55 Jahre alt; auf die Zeiten, in denen Bücher noch in Papierbogen eingeschlagen wurden, folgten die bequemen Einschweißjahre. Bald hatte sich jeder in der Lieferkette an die Folierung gewöhnt, die standardisierte Maschinen für alle Einzelhandelsanwendungen vornehmen können. Auch für Bücher. 

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