Das Potenzial zur Effizienzsteigerung und Automatisierung wird von den meisten Unternehmen als hoch eingeschätzt. Dabei sehen Verlage die größten Chancen insbesondere in folgenden Bereichen:
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Prozesseffizienz: Große Verlage bewerten das Potenzial mit einem Mittelwert von 4,2, mittlere Verlage mit 3,7 und kleine Verlage mit 3,3 (Skala 1 = sehr gering bis 5 = sehr hoch).
Mit steigender Unternehmensgröße steigen laut Studie die erwarteten Chancen durch KI in allen betrachteten Bereichen. Insbesondere bei strategischen Themen wie Marktanalysen, Prozesseffizienz und Produktivität sehen große Häuser weitergehende Möglichkeiten – kleinere Verlage hingegen zeigen sich teils desillusioniert und kommen zu anderen Schlüssen: Für 33 % der kleinen Verlage (Jahresumsatz unter 1 Mio. Euro) überwiegen die Risiken beim KI-Einsatz die Chancen (Vorjahr: 10 %).
Genau andersherum äußerten sich große Verlage mit einem Jahresumsatz über 100 Mio. Euro: "Chancen überwiegen die Risiken deutlich" fanden 53 % (Vorjahr: 39 %); bei den mittleren Verlagen waren es 22 % (Vorjahr 26).
Insbesondere rechtliche Unsicherheiten (56 %), die Datenqualität intern (45 %) und die Output-Qualität von KIs (38 %) gelten bei den befragten Verlagen als größte Hemmnisse bei der Entwicklung, wobei die großen Verlage ihre Daten erwartungsgemäß besser im Griff haben.