"Heute wird in Berlin Geschichte geschrieben", meint der Vater der in West-Berlin lebenden 13-jährigen Claudia Nowak in dem großformatigen erzählenden Sachbuch "In einem alten Haus in Berlin" (Gerstenberg). Am 9. November 1989 hatte der Ost-Berliner SED-Chef Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass DDR-Bürger auch ausreisen können – und auf auf die Frage eines Journalisten, ab wann die Regelung gelte, geantwortet: "Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich." Kurz darauf strömten Zehntausende DDR-Bürger nach West-Berlin. Im Buch trifft sich Claudias Familie am 23. Dezember 1989 mit der Familie von Susanne, einer alten Freundin von Claudias Mutter aus Ost-Berlin: An diesem Tag wurde das Brandenburger Tor geöffnet. "Im Hintergund hörte man das ständige Hämmern der Mauerspechte", erzählt Claudia.
Frage 3
Was sind denn diese Mauerspechte?
- eine Spechtart, die bevorzugt in Mauern nistet (M)
- Fassadensanierer, die sich auf verputzte Außenwände spezialisiert haben (F)
- Menschen, die aus der Berliner Mauer Stücke herausschlagen (C)
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