"Kleine Samenkörner in das Herz der Leser:innen zu pflanzen" – das ist Cornelia Funkes großes Anliegen mit ihrem neuen Kinderbuch " Emma glaubt nicht an Feen". Abseits des Buchmessetrubels gab die Bestseller-Autorin im Gespräch mit Stefan Hauck von der "Kinderbuchpraxis" Einblicke in ihr Schreiben. Der Anfang September bei Insel erschienene Roman erzählt von der elfjährigen Emma, die nach einem plötzlichen Schrumpfen auf die Größe eines Maus ihre Zweifel an der Existenz von Feen in überdenken muss.
Eigentlich versuche sie, ihre Geschichten frei von der Vermittlung festgelegter Botschaften zu lassen, um die Interpretationsfreiheit der Leser:innen nicht einzuschränken, erklärte Cornelia Funke in der Deutschen Nationalbibliothek vor zahlreichen neugierigen Kindern und deren Eltern. Emmas Geschichte jedoch sei eine ausdrückliche Einladung, die Natur neu zu entdecken. So wie die Hauptfigur sollen auch die jungen Leser:innen im Laufe der Geschichte erfahren, dass die Natur weitaus wunderbarer ist als gedacht.
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