"Florence Gaub geht unideologisch mit den Themen um, die 'den Westen' und insbesondere Europa so stark umtreiben: das Ringen um Demokratie, Sicherheit, Wohlstand und Freiheit in einer aggressiver gewordenen, zunehmend fragmentierten Welt. Dabei betont die Preisträgerin die Selbstwirksamkeit und Gestaltungsfähigkeit von freien Gesellschaften. Vor allem aber macht sie Schluss mit der Idee europäischer Hilflosigkeit, die durch den Kontinent wabert", würdigt die Jury die Preisträgerin.
In diesem Jahr bilden die Jury des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises, wie die ZEIT Verlagsgruppe weiter mitteilt:
- Juryvorsitzender Uwe Jean Heuser (Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT und Herausgeber von ZEIT für Unternehmer),
- Alexander Birken (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Otto Group),
- Francesca Bria (Innovationsökonomin),
- Vanessa Nakate (Klimaaktivistin und Sozialunternehmerin),
- Meredith Whittaker (Präsidentin von Signal)
- sowie Meik Woyke (Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung).
Mit ihrem im vorigen November erschienenen Buch "Szenario – Die Zukunft steht auf dem Spiel" (dtv) ist Florence Gaub zudem für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert.