In ihrer Dankesrede betonte Schweblin, Literaturpreise zeichneten überwiegend Romane aus und berücksichtigten Kurzprosa nur selten. Die Entscheidung für ihren Band sei auch eine "Absichtserklärung" zur Unterstützung von Kurzgeschichten. Angesichts einer Welt, die "scheinbar auseinanderfällt", müsse man auf Literatur als Gegenkraft zu Krieg und Gewalt setzen.
Der Aena-Preis hat in Spanien Debatten ausgelöst – sowohl wegen der Trägerschaft durch ein staatsnahes Unternehmen als auch wegen der Höhe der Dotierung. Aena-Präsident Maurici Lucena Betriu verteidigte die Summe gegenüber "La Vanguardia": "Ist eine Million für ein Buch zu viel, wenn Fußballstars wie Cristiano Ronaldo 200 Millionen im Jahr verdienen?"