Springer Nature deckt 20 EU-Länder ab
Springer Nature meldet Open-Access-Verträge in 20 EU-Ländern. 2026 wurden mehrere Vereinbarungen erneuert und erweitert.
Springer Nature meldet Open-Access-Verträge in 20 EU-Ländern. 2026 wurden mehrere Vereinbarungen erneuert und erweitert.
Springer Nature meldet Fortschritte bei seinen Open-Access-Vereinbarungen: Laut Pressemitteilung des Unternehmens decken die Verträge inzwischen nahezu drei Viertel der Länder der Europäischen Union ab. Genannt werden 74 % beziehungsweise 20 von 27 EU-Ländern, in denen Forscher:innen an angeschlossenen Universitäten ihre Arbeiten offen veröffentlichen können.
Für 2026 nennt Springer Nature erneuerte Vereinbarungen mit nationalen Konsortien in Tschechien, Griechenland und Finnland. Das Unternehmen wertet die Erneuerungen als Indiz für eine anhaltende Nachfrage aus der wissenschaftlichen Community und auf den Nutzen dieser Verträge.
In Europa verweist Springer Nature außerdem auf eine vierjährige Erneuerung mit swissuniversities. Hinzu kommen eine neue nationale Vereinbarung in Island und die Erneuerung eines langjährigen Vertrags, der Großbritannien abdeckt.
Auch außerhalb Europas meldet Springer Nature für 2026 Erneuerungen und Erweiterungen in mehreren Märkten, darunter Australien, Neuseeland, Südafrika, Japan und die USA.
Carolyn Honour, Chief Commercial Officer at Springer Nature, sagte laut Mitteilung, die fortgesetzte Unterzeichnung und Erneuerung der Vereinbarungen spiegele nicht nur die starke Nachfrage aus der Forschung wider, sondern auch deren Wirkung. Die Entwicklung in Europa zeige, dass lokal angepasste Ansätze einen skalierbaren und nachhaltigen Wandel ermöglichen könnten.
Nach Angaben von Springer Nature bestehen inzwischen über 85 sogenannte "Transformative Agreements" weltweit. Sie decken Forscher:innen an mehr als 4,400 Institutionen ab. Seit 2015 hätten diese Vereinbarungen die Veröffentlichung von mehr als 300,000 Open-Access-Artikeln ermöglicht.
Als Effekte nennt Springer Nature:
Weitere Informationen zu den Transformative Agreements sowie zur Open-Access-Strategie nennt Springer Nature im Annual Report und im 2025 OA report.