Die Kosten stiegen im Geschäftsjahr 2025/2026 laut Unternehmen mit 11,5 Prozent deutlich überproportional zum Umsatz. Besonders der Materialaufwand nahm zu: von 55,5 Millionen Euro auf 64,2 Millionen Euro. Die Materialaufwandsquote stieg von 48,7 Prozent auf 54,2 Prozent. Begründet wird das mit einem hochwertigen, publikumsstarken Programmmix – unter anderem reichweitenstarke Spitzentitel und aufwendig ausgestattete Printausgaben – sowie mit unterplanmäßigen Entwicklungen in margenstarken Bereichen.
Der Personalaufwand lag mit 22,7 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 22,6 Millionen Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 2,2 Millionen Euro auf 23,0 Millionen Euro, im Wesentlichen durch höhere IT-Aufwendungen sowie Werbe- und Vertriebskosten. Abschreibungen erhöhten sich von 2,5 Millionen Euro auf 3,1 Millionen Euro.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg auf 10,8 Millionen Euro (Vorjahr: -0,6 Millionen Euro). Der Free Cashflow lag bei 9,1 Millionen Euro (Vorjahr: -1,8 Millionen Euro). In der Bilanz nennt das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von 60,5 Prozent und ein Nettofinanzvermögen von 11,7 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 109,0 Millionen Euro (Vorjahr: 114,3 Millionen Euro). Zudem wurde eine Wertminderung der 20-prozentigen Beteiligung an der Räder GmbH um 5,0 Millionen Euro erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst.