Nächste Bewerbungsfrist ist der 15. September

Deutscher Übersetzerfonds vergibt 75 Stipendien

15. Juli 2026
Redaktion Börsenblatt

Der Deutsche Übersetzerfonds bewilligt in seiner zweiten Vergaberunde des Jahres knapp 350.000 Euro für Stipendien. In zwei Jurysitzungen wurden 55 Stipendien an Übersetzer·innen mit Zielsprache Deutsch und 20 Stipendien an Übersetzer·innen mit Ausgangssprache Deutsch vergeben.

Logo des Übersetzerfonds

Gedichte von John Burnside (von Iain Galbraith übersetzt), ein labyrinthisches Romanuniversium von Gianmarco Griffi ("Digressione", aus dem Italienischen von Verena vin Koskull), polnische Fantasy (Jacek Dukaj: "Lód", übersetzt von Antje Ritter-Miller) sind dabei ebenso vertreten wie Ozan Zakariya Keskinkılıçs Roman "Hundesohn" im Französischen (Übersetzung: Jeffrey Trehudic) und eine Werkauswahl von Oskar Pastior für brasilianische Leserinnen und Leser (Übersetzung: Douglas Pompeu und Valeska Brinkmann).

Die Jury setzte sich zusammen aus Kirsten Brandt, Thomas Hummitzsch, Gertraude Krueger, Susanne Lange und Elke SchmitterHier ist die Liste aller Geförderten zu finden.

Die nächste Stipendienvergabe erfolgt im Herbst 2026 – Bewerbungsfrist ist der 15. September 2026. Weitere Informationen zu den Ausschreibungen des DÜF unter www.uebersetzerfonds.de.