Sensitivity Reading

"Am Ende wird das Buch authentischer"

22. September 2022
Stefan Hauck

Bei sensiblen Themen werden zunehmend Expert:innen hinzugezogen: Sie sollen bereits im Manuskriptstadium Fehler und mögliche Missverständnisse aufspüren.

Mehr als die Hälfte der Jugendbuchverlage nutzt bereits das ­Instrument des Sensitivity Reading. Die einen haben innerhalb des Verlags einen Kreis von Mitarbeiter:innen, die geschult sind, diskriminierende Ausdrücke, un­realistische Krankheitsbilder, Vorurteile, Mikroaggressionen etc. aufzuspüren, und sich regelmäßig weiterbilden. Andere bedienen sich externer Fachleute.