Statt klassischer PR gehe es laut Kutzscher heute um algorithmische PR, die sich durch eine strategische Gestaltung von Kommunikation auszeichne. Pressesprecher:innen müssten heute nicht nur Menschen, sondern auch die Algorithmen digitaler Plattformen erreichen. Texte müssten für Menschen attraktiv und für die KI lesbar sein.
Seine Empfehlung: "Statt reiner Produkt-PR sollten Sie themenbezogen denken, modularen Content schaffen und die eigene Webpage entern." Gerade darin liege für die Pressearbeit der Kinder- und Jugendbuchverlage viel Potenzial: Inhalte könnten vielfältiger aufbereitet, über unterschiedliche Kanäle ausgespielt und für Medien, Handel, Social Media, Events und direkte Zielgruppenkommunikation nutzbar gemacht werden. Kommunikation werde damit vernetzter, strategischer und näher an den Themen, die Kinder, Familien, Buchhandlungen, Pädagog:innen und Medien bewegen.