"Ein Gefühl der Überwachung in der Literaturszene"
Der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) zeigt sich tief besorgt über die Pläne von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, sich beim Deutschen Verlagspreis ein Vetorecht vorzubehalten. "Wolfram Weimer greift die Unabhängigkeit der literarischen und verlegerischen Landschaft an, sein Verhalten wirft erneut grundsätzliche Fragen nach der Rolle des Staates in kulturellen Förderentscheidungen auf", kritisiert die Vorsitzende Lena Falkenhagen.