Welche Rolle spielt Libby bei der Entdeckung neuer Bücher?
Nick Forster: Das Fachpersonal in Bibliotheken kennt sich mit Buchempfehlungen bestens aus und Libby ist ein Tool, mit dem sie noch mehr Menschen erreichen können. Bibliotheken können in der App zum Beispiel eigene kuratierte Sammlungen erstellen, etwa saisonale Empfehlungen, prämierte Titel, regionale Themenlisten für Aktionen wie die "Nacht der Bibliotheken" oder kreative Listen wie "Es darf auch gelacht werden". Nutzer*innen schätzen es sehr, neue Titel über die Empfehlungen ihrer Bibliothek zu entdecken. Zusätzlich stellt bei Libby ein bibliothekarisches Fachteam regelmäßig neue Leselisten für Bibliotheken zusammen und hebt dabei Verlage, Autorinnen, Autoren und Genres hervor, die sonst möglicherweise weniger Beachtung finden würden.
Neben den kuratierten Themenlisten helfen auch Funktionen innerhalb der App bei der Entdeckung neuer Titel. Dazu zählen Filter wie "Sofort verfügbar" oder "Hörbücher unter 6 Stunden" sowie Sortierungen nach Genre und Format. So wird der gesamte Katalog besser genutzt und neue Autor*innen werden sichtbar. Davon profitieren alle: die Leser*innen ebenso wie die Verlage und die Bibliotheken.
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