Ein Blick auf die Mieten zeige München mit unveränderten 340 Euro/m²/Monat als kostspieligsten Markt Deutschlands. Frankfurt am Main halte das Niveau bei 280 Euro, während Hamburg und Stuttgart jeweils 250 Euro notierten. Köln bleibe bei 225 Euro, Hannover bei 170 Euro und Leipzig bei 110 Euro.
Veränderungen im Jahresvergleich seien hingegen bei drei Standorten zu beobachten: Berlin verzeichne einen Rückgang um 3,4 Prozent auf 280 Euro. Düsseldorf einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 290 Euro zu. Den markantesten Einbruch verzeichne Nürnberg mit einem Minus von 15,4 Prozent auf 110 Euro – der niedrigste Wert unter den zehn Hochburgen. Für das dritte Quartal 2026 deute sich eine durchgängige Stabilisierung an, wobei alle zehn Märkte voraussichtlich ihre aktuellen Spitzenmietniveaus beibehalten werden.
Für die weiteren 56 von JLL untersuchten Städte blieben in der Größenklasse von 500.000 Einwohnern und mehr sowie der angrenzenden Klasse von 250.000 bis 500.000 Einwohnern die Spitzenmieten unverändert. In den kleineren Städten von 100.000 bis 250.000 Einwohnern sowie unter 100.000 Einwohnern zeigten sich die Spitzenmieten ebenfalls konstant. Im deutschlandweiten Durchschnitt aller 66 untersuchten Städte bleibe das Mietniveau nahezu identisch. "Für den weiteren Jahresverlauf zeichnet sich eine anhaltende Stabilisierung ab, wobei die Marktbedingungen ein ausgeglichenes Preisniveau erwarten lassen", sagt Korsos.