Interview Claudia Häußermann, CEO

Holtzbrinck: "Wir legen Wert auf starke, dezentral agierende Verlage"

17. Juni 2026
Sabine van Endert

Alle Holtzbrinck Buchverlage - Rowohlt, S. Fischer, Fischer Sauerländer, Argon, Kiepenheuer & Witsch sowie die Verlagsgruppe Droemer Knaur - sind in dem Ranking der Börsenblatt-Erhebung »Die 100 größten Verlage« vertreten. Claudia Häußermann ist seit 18 Monaten CEO der Holtzbrinck Buchverlage: ein Gespräch über Strategie, Autonomie und Umzüge.

Claudia Häußermann, CEO Holtzbrinck Buchverlage, (links im Bild) und Sabine van Endert, stellvertretende Chefredakteurin des Börsenblatts, im Gespräch

Claudia Häußermann, CEO Holtzbrinck Buchverlage, (links im Bild) und Sabine van Endert, stellvertretende Chefredakteurin des Börsenblatts, im Gespräch

Im Antrittsinterview sagten Sie dem Börsenblatt, sie möchten für die Umsetzung Ihrer Innovations- und Wachstumsstrategie ein Leitungsgremium aufbauen. Wer ist dabei?

Claudia Häußermann: Im übergeordneten Leitungsgremium sind alle Verlagsgeschäftsführer:innen vertreten. Josef Röckl in Doppelfunktion als COO – Chief Operating Officer - und Verlagsgeschäftsführer von Droemer und seit Ende letzten Jahres auch Martin Strempel als CFO – Chief Financial Officer. Zusätzlich habe ich zwei Funktionen neu geschaffen: Andy Grimm als CDO – Chief Digital Officer –, der vor allem für KI und Datenstrategie verantwortlich ist, und Steffen Rau, der in Doppelfunktion als Verlagsgeschäftsführer von Rowohlt und CMO – Chief Marketing Officer – mit dem Thema skalierbares Digitalmarketing betraut ist.

Zusammen sind das 18 Personen, ein beachtliches Gremium.

Claudia Häußermann: Es ist stellenweise herausfordernd. Holtzbrinck legt Wert auf starke dezentral agierende Verlage. Ich halte das für das richtige Konzept, gerade was die Profilbildung der Verlage angeht. Und mir ist wichtig, dass wir bei den Dingen, die wir zusammen bearbeiten und die uns alle betreffen, eine gemeinsame Vision entwickeln.

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