Zu der Entscheidung des Verlags, die Titel zurückzuziehen, gibt es umgehend Gegenstimmen, dass Ravensburger vor "einem Trüppchen woker Internetaktivisten" einknicke. "Angeblich wäre sowohl Film und Buch rassistisch, Karl Mays Werke ja sowieso, es würde der Kolonialismus verherrlicht und Völkermord verharmlost, es wäre mal wieder alles kulturelle Aneignung, böses Redfacing, bööööses Indianerwort etc. pp.", schreibt auf Facebook etwa die ehemalige Buchhändlerin Silvia Krautz, die Mitglied des Fördervereins im Karl-May-Museum Radebeul ist. "Auch das Buch zu verbrennen wird einmal gefordert. Wo kommen wir denn hier langsam hin mit dem Buchmarkt, wenn ein so großer Verlag sich von so einem Shitstürmchen, das nicht ein einziges Mal seine Vorwürfe belegen kann, beugt? Welches Buch, welcher Verlag wird denn als nächstes dran sein?"
Lesen und diskutieren Sie mit!
Die Kommentare sind nur für registrierte Benutzer sichtbar. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben.